Situation

Sie sind Opfer eines sogenannten Freundschaftsbetrugs geworden. Im Internet lesen Sie den Bericht einer Person, die sich in derselben Situation wie Sie befand und mithilfe von Interpol ihr verlorenes Geld zurückerhalten hat. Dabei wird auch eine E-Mail-Adresse angegeben, an die Sie sich wenden sollen.

Risiko

Die E-Mail-Adresse ist falsch: Sie hat weder mit Interpol noch mit der Polizei etwas zu tun.

Wenn Sie diese Adresse kontaktieren, wird jemand versuchen, Ihre Bankdaten (und eventuell Ihre personalisierten Sicherheitsdaten) zu erhalten, angeblich um Ihnen das zurückerhaltene Geld zu überweisen. In Wirklichkeit sollen Sie jedoch ein zweites Mal betrogen werden.

Ratschlag

Gehen Sie leider davon aus, dass Sie das bei einem Freundschaftsbetrug verlorene Geld höchstwahrscheinlich nicht zurückerhalten.

Seien Sie misstrauisch gegenüber Erfahrungsberichten, die angebliche „Wunderlösungen“ oder Kontaktadressen nennen oder sich auf Organisationen wie Interpol oder die Polizei berufen, insbesondere wenn dieser Name vor dem „@“-Symbol erscheint (z. B.: commissaireinterpol@cyberservices.com).

Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten, Bankdaten oder personalisierte Sicherheitsdaten weiter.

In die Falle getappt?

Wenn Sie Ihre personalisierten Sicherheitsdaten mitgeteilt haben, wenden Sie sich sofort an Card Stop (078 170 170) oder Ihre Bank.

Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Melden Sie den Betrug bei der Wirtschaftsinspektion über ConsumerConnect (www.consumerconnect.be). Auf dieser Plattform finden Sie auch Informationen über Ihre Rechte als Verbraucher.

Letzte Aktualisierung
2 April 2026