Situation

Im Internet finden Sie einen Artikel, in dem ein Fernsehmoderator, Filmstar oder Politiker eine Geldanlage anpreist, die ihm in kurzer Zeit viel Geld eingebracht hat. Eine Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Risiko

Solche Anzeigen kommen sehr häufig vor. Das Problem ist, dass die Persönlichkeiten, die in Szene gesetzt werden, keinesfalls die Verfasser der Anzeigen sind. Betrüger haben sich ihre Identität angeeignet und verwenden eines ihrer Fotos, um für eine Finanzanlage zu werben, oft in Kryptowährung, die gar nicht existiert.

Durch die Verwendung bekannter Gesichter soll das Angebot glaubwürdig wirken und Ihr Interesse wecken. Sobald Sie in diese angebliche Geldanlage investieren, verschwinden due Betrüger mit Ihrem Geld.

Und da Sie ihnen in den meisten Fällen auch Ihre persönlichen Daten, Bank- oder personalisierten Sicherheitsdaten gegeben haben, um die Transaktion abzuschließen, haben Betrüger die Möglichkeit, diese Daten zu nutzen, um Ihr Bankkonto zu plündern oder andere Personen mithilfe Ihrer Identität zu betrügen.

Ratschlag

Seien Sie wachsam: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch, selbst wenn es von einer bekannten Person beworben wird.

Überprüfen Sie immer auf der Website des Prominenten, ob er die Geldanlage tatsächlich empfiehlt. Und selbst wenn er diese Empfehlung tatsächlich ausspricht, sollten Sie bedenken, dass er kein Spezialist für Finanzinvestitionen ist.

Informieren Sie sich immer genauer über den Finanzanbieter und das angebotene Produkt. Wenn etwas unklar erscheint, brechen Sie den Kontakt ab.

Geben Sie niemals Ihre Bankdaten oder Kopien Ihrer Ausweisdokumente an unbekannte Vermittler weiter.

Klicken Sie nicht auf Links, die sich in solchen Artikeln oder in entsprechenden E-Mails.

In die Falle getappt?

Unterbrechen Sie den Kontakt mit Ihren Gesprächspartnern. Zahlen Sie nichts mehr.

Wenn Sie Ihre personalisierten Sicherheitsdaten mitgeteilt haben, wenden Sie sich sofort an Card Stop (078 170 170) oder Ihre Bank.

Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Melden Sie den Betrug bei der Wirtschaftsinspektion über ConsumerConnect (www.consumerconnect.be).

Letzte Aktualisierung
2 April 2026