Situation

In dem mit Ihrem E-Mail-Konto verknüpften Online-Kalender entdecken Sie einen Termin, den Sie selbst nicht erstellt haben. Die Nachricht stammt von einem bekannten Unternehmen und fordert Sie auf, dringend auf einen Link zu klicken, um ein Geschenk zu erhalten.

Risiko

Es handelt sich wahrscheinlich um einen Phishing-Versuch.

E-Mail-Dienste erkennen solche Nachrichten oft nicht, wenn sie direkt in den Online-Kalender eingetragen werden. Offenbar hat sich jemand Zugang zu Ihrem Kalender verschafft und versucht nun, Ihre Identität und Ihr Geld zu stehlen.

Wenn Sie auf den Link klicken, werden Sie zu einem gefälschten Kontaktformular weitergeleitet, in dem Sie nach Ihren persönlichen Daten, Bankdaten und personalisierten Sicherheitsdaten gefragt werden. Passen Sie auf den Inhalt Ihres Bankkontos auf.

Ratschlag

Gehen Sie nicht auf solche Termine ein. Löschen Sie ihn einfach.

Überprüfen Sie im Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfachs. Möglicherweise haben Sie dort eine ähnliche Betrugsnachricht erhalten. Löschen Sie diese ebenfalls.

Deaktivieren Sie in den Einstellungen Ihres Online-Kalenders die automatische Annahme von Terminen.

Ob per Telefon, E-Mail, SMS oder Chat: Geben Sie niemals Ihre personalisierten Sicherheitsdaten weiter (PIN Ihrer Kreditkarte, Ihr Passwort, Ihre itsme-Aktionssignatur, den Antwortcode, der von Ihrem Digipass generiert oder von Ihrer Bank per SMS verschickt wird).

Klicken Sie nicht auf Links in den Nachrichten, die Sie erhalten, und öffnen Sie keine Anhänge. Sie könnten Spyware enthalten.

In die Falle getappt?

Leiten Sie die Nachricht des Termins an suspect@safeonweb.be weiter.

Wenn Sie Ihre personalisierten Sicherheitsdaten mitgeteilt haben, wenden Sie sich sofort an Card Stop (078 170 170) oder Ihre Bank.

Wenn in der Zwischenzeit Geld von Ihrem Konto verschwunden ist und die Bank sich weigert, Ihnen das Geld zurückzuzahlen, können Sie sich an Ombudsfin (www.ombudsfin.be) wenden, die Ombudsstelle für Finanzkonflikte.

Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Benachrichtigen Sie die Wirtschaftsinspektion über ConsumerConnect (www.consumerconnect.be). Auf dieser Plattform finden Sie auch Informationen über Ihre Rechte als Verbraucher.

Letzte Aktualisierung
2 April 2026