Coronavirus : activités économiques autorisées

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    Auf dieser Website bedeutet „eine Maske oder eine Stoffalternative“ das Folgende: eine Maske ohne Ausatemventil aus Stoff oder Einwegmaterial, die eng am Gesicht anliegt, Nase, Mund und Kinn bedeckt und eine Kontamination im Falle eines Kontakts zwischen Personen verhindern soll. Schals, Bandanas und Masken mit einem Ausatemventil entsprechen dieser Definition nicht.

    Das Tragen einer Mundmaske ist für alle Personen ab 12 Jahren an stark besuchten privaten oder öffentlichen Orten oder wenn die soziale Distanz nicht eingehalten werden kann, obligatorisch. Dies ist insbesondere der Fall in Geschäften, Einkaufsstraßen, auf Märkten, Jahrmärkten und in sonstigen Bereichen, die von den zuständigen kommunalen Behörden festgelegt und durch eine Bekanntmachung abgegrenzt werden, in denen die Öffnungszeiten angegeben sind, in Einkaufszentren, und in Gaststättenbetrieben, in Konferenzräumen, Hörsälen, Gebetsstätten und Gebäuden für die öffentliche Ausübung der nicht-konfessionellen moralischen Unterstützung, öffentlichen Gebäuden und Gerichtsgebäuden (für alle Bereiche, die der Öffentlichkeit zugänglich oder nicht zugänglich sind), Bibliotheken, Spielotheken und Mediatheken, sowie während Demonstrationen, Handelsmessen und Ausstellungen. Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Mundschutz zu tragen, kann ein Gesichtsschutz verwendet werden.

    Allgemeine Grundsätze

    Was das individuelle Verhalten anbelangt, gibt es 6 goldene Regeln:

    • Die Hygienemaßnahmen bleiben unerlässlich.
    • Wo immer möglich sollten Aktivitäten im Freien bevorzugt werden. Falls erforderlich, muss der Raum ausreichend belüftet werden.
    • Bei gefährdeten Personen müssen zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.
    • Der Sicherheitsabstand von 1,5 m gilt weiterhin, ausgenommen für Personen, die zum selben Haushalt gehören,  für Kinder bis einschließlich 12 Jahre, zwischen Begleitpersonen einerseits und hilfsbedürftigen Personen andererseits, bei Massenveranstaltungen (mehr als 5.000 Personen) oder wenn die Art der Tätigkeit es nicht zulässt. Wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden.
    • Es ist wichtig, dass jeder seine engen Kontakte so weit wie möglich einschränkt. Unter „engem Kontakt“ versteht man einen Kontakt für mehr als 15 Minuten, ohne einen Abstand von 1,5 m und ohne Maske.
    • Befolgen Sie die Regeln über Zusammenkünfte.

    Diese sechs goldenen Regeln sind Anweisungen und keine Ratschläge: Sie müssen daher von allen respektiert werden.

    Jeder Haushalt kann bis zu 8 Personen gleichzeitig in seinem Haus oder seiner kleineren Ferienunterkunft (mit einer maximalen Kapazität von 15 Personen) unterbringen, Personen, die zum selben Haushalt gehören und Kinder bis einschließlich 12 Jahren nicht mitgezählt.

    Nicht organisierte Zusammenkünfte im Freien sind zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht auf maximal 10 Personen beschränkt, ausgenommen Mitbewohner. Kinder bis einschließlich 12 Jahren werden nicht mitgezählt. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens sind Versammlungen auf 4 Personen beschränkt, es sei denn, dass sie zum selben Haushalt gehören. Kinder bis einschließlich 12 Jahren werden nicht mitgezählt. 

    Hinsichtlich der Organisation der Aktivitäten ist ein rechtlicher Rahmen vorgesehen:

    • Telearbeit zu Hause wird dringend empfohlen, soweit dies möglich ist
    • organisierte Aktivitäten können stattfinden, mit Protokollen oder unter Anwendung der allgemeinen Regeln, die zum Schutz sowohl der Benutzer als auch des Personals vorgesehen sind.
      Diese Protokolle würden in Absprache mit den zuständigen Ministern erstellt und auf der 
      Website info-coronavirus.be veröffentlicht. Wenn strengere Bestimmungen in den ministeriellen Erlass aufgenommen werden, haben sie Vorrang vor allgemeinen Protokollen und Leitfäden.

    DIE SEKTORIELLEN PROTOKOLLE AUF
    INFO-CORONAVIRUS.BE KONSULTIEREN

    Am Arbeitsplatz gelten die Maßnahmen, die im „Allgemeinen Leitfaden zum Sicheren Arbeiten während der Coronavirus-Krise“ des FÖD  Beschäftigung festgelegt sind. Sie können durch Richtlinien auf Sektor- und/oder Unternehmensebene und/oder sonstige geeignete Maßnahmen ergänzt werden, die ein mindestens gleichwertiges Schutzniveau bieten.

    Kollektive Maßnahmen haben immer Vorrang vor individuellen Maßnahmen.

    Wenn für einen Sektor weder Protokoll noch Leitfaden gilt, gelten die im ministeriellen Erlass festgelegten Mindestregeln:

    • Das Unternehmen oder die Vereinigung informiert Kunden und Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventivmaßnahmen und schult die Arbeitnehmer entsprechend. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter in der Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen.
    • Ein Abstand von 1,5 Metern wird zwischen jeder Gruppe eingehalten.
    • Pro 10 m² den Kunden zugängliche Bodenfläche ist ein Kunde erlaubt.
    • Wenn die den Kunden zugängliche Bodenfläche weniger als 40 m² beträgt, ist es erlaubt, 4 Kunden zu empfangen.
    • Wenn die den Kunden zugängliche Bodenfläche mehr als 400 m² beträgt, muss eine angemessene Zugangskontrolle vorgesehen werden.
    • In den öffentlich zugänglichen Räumen des Unternehmens oder der Vereinigung ist das Bedecken von Mund und Nase mit einer Schutzmaske verpflichtet. Wenn die Regeln der sozialen Distanzierung aufgrund der Art der ausgeübten Tätigkeit nicht eingehalten werden können, wird auch andere persönliche Schutzausrüstung dringend empfohlen.
    • Die Aktivität muss gemäß den Richtlinien der zuständigen Behörde so organisiert sein, dass die Regeln der sozialen Distanzierung, auch für draußen wartende Personen, eingehalten werden.
    • Das Unternehmen oder die Vereinigung stellt dem Personal und den Kunden die für die Handhygiene erforderlichen Produkte zur Verfügung.
    • Das Unternehmen oder die Vereinigung ergreift die erforderlichen Hygienemaßnahmen zur regelmäßigen Desinfektion der Einrichtung und der verwendeten Ausrüstung.
    • Das Unternehmen oder die Vereinigung sorgt für eine gute Belüftung und eine angepasste Entlüftung.
    • Eine Kontaktperson wird benannt und öffentlich bekannt gemacht, damit Kunden und Mitarbeiter eine mögliche Infektion durch den Coronavirus Covid-19 melden können, um das Contact Tracing zu erleichtern.
    • Öffentliche Bereiche, einschließlich Terrassen in öffentlichen Bereichen, sind nach den von den örtlichen Behörden festgelegten Regeln einzurichten.

    Unternehmen, Geschäfte, Selbstständige und Mittelschicht

    Geschäfte sind für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Das Anbieten von Waren an und im Haus ist erlaubt.

    Auf unserer Website geben wir Ihnen einen Überblick der Fragen und Antworten zu der Tätigkeit, zu denen wir Fragen erhalten haben. Diese Informationen können jederzeit angepasst werden und sind nicht rechtsverbindlich. Die Entscheidungen der Aufsichtsbehörden, insbesondere der Polizei, haben in jedem Fall Vorrang.

    Die Unternehmen können ihre Tätigkeit gemäß den allgemeinen Mindestregeln ausüben, wie sie in den allgemeinen Leitfäden zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 am Arbeitsplatz beschrieben sind (allgemeiner LeitfadenLeitfaden für GeschäfteLeitfaden für das Hotel- und Gaststättengewerbe), eventuell ergänzt durch die Regeln des für sie geltenden sektoriellen Protokolls.

    Es wurde ein allgemeiner Leitfaden für die Eröffnung von Geschäften erstellt. Dieser Leitfaden enthält auch Empfehlungen für

    • Einkaufszentren
    • Direktverkauf und Heimvorführungen
    • Berufe ohne Körperkontakt
    • Kontaktberufe
    • Wandergewerbe und Märkte
    • Freizeitaktivitäten
    • Vergnügungsparke
    • Jahrmärkte
    • Wellnesszentren
    • Indoor-Spielplätze
    • Handelsmessen und Ausstellungen

    Dieser Leitfaden soll Selbständigen und Geschäftsinhabern helfen, ihre Tätigkeit unter sicheren Bedingungen auszuüben.

    Wir haben auch einen Kommunikationsset entwickelt, der Unternehmen und Gemeinden dabei helfen soll, ihre Kunden bestmöglich zu informieren.

    Den Leitfaden für Geschäfte herunterladen (PDF, 1,12 MB)

    Den Kommunikationsset herunterladen

    Einzelhandel

    Das Tragen einer Maske oder einer Alternative aus Stoff, der Mund, Kinn und Nase bedeckt (siehe Definition oben) ist in allen Geschäften, Einkaufszentren und Einkaufsstraßen für alle Personen über 12 Jahre (einschließlich des Personals) obligatorisch. Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Mundschutz zu tragen, kann ein Gesichtsschutz verwendet werden. Personen, die aufgrund einer durch ein ärztliches Attest dokumentierten Behinderung nicht in der Lage sind, einen Mundschutz, eine Alternative aus Stoff oder einen Gesichtsschutz zu tragen, müssen dieser Verpflichtung nicht nachkommen.

    Alle Geschäfte können an ihren üblichen Tagen und zu ihren üblichen Zeiten öffnen. Night Shops können von ihrer üblichen Öffnungszeit bis spätestens 1 Uhr nachts öffnen.

    Der Zugang zu den Geschäften muss so kontrolliert werden, dass die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen im Inneren auf maximal 1 Person pro 10 m² zugänglicher Bodenfläche begrenzt ist.

    Wenn ein Geschäft weniger als 40 m2 groß ist, dann dürfen vier Kunden das Geschäft betreten.

    Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen (Mitarbeiter und Kunden) muss überall, auch außerhalb des Geschäfts, gewährleistet werden.

    Auf den öffentlichen Straßen oder in den Gängen der Einkaufszentren sind keine Werbeaktionen erlaubt. Auslagen, Fahnen oder sonstige Objekte sind nicht erlaubt.

    Es ist ebenfalls ratsam, älteren Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Pflegepersonal Vorrang einzuräumen.

    Wenn es die öffentliche Ordnung oder das allgemeine Interesse erfordern, kann der Bürgermeister die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen anordnen.

    Elektronische Zahlungen werden gefördert, nicht weil das Bargeld kontaminiert ist, sondern weil sie dazu beitragen, die Maßnahmen der sozialen Distanzierung einzuhalten.

    Zahlungsterminals müssen regelmäßig gereinigt oder desinfiziert werden. Die Lieferanten der Terminals empfehlen die Verwendung von Tüchern auf Ethanolbasis oder eines feuchten Tuches, das mindestens 70 % Ethanol enthält, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Es wird dringend davon abgeraten, Reinigungs- oder Flächendesinfektionsmittel direkt auf das Terminal zu sprühen.

    Zusätzlich zu dieser Reinigung können Händler auch einen hydro-alkoholischen Gelspender neben dem Terminal aufstellen und ihre Kunden auffordern, sich vor der Benutzung die Hände zu desinfizieren. Weiter ist es möglich, Wattestäbchen zur Verfügung zu stellen, um den Code auf dem Gerät einzugeben.

    Die Vermarktung von Produkten zu überhöhten Preisen kann über meldestelle.belgien.be gemeldet werden.

    Märkte und Wandergewerbe

    Märkte, Trödelmärkte, Flohmärkte und Jahrmärkte sind unter bestimmten organisatorischen Bedingungen, die soziale Distanz und Handhygiene gewährleisten, und mit einer kommunalen Genehmigung zulässig.

    Es gibt keine Beschränkung mehr für die Anzahl der Personen, die den Markt oder Jahrmarkt betreten dürfen. Aber wenn zu irgendeinem Zeitpunkt mehr als 5.000 Besucher auf dem Markt anwesend sind, muss der Veranstalter einen Einbahnverkehrsplan mit getrennten Ein- und Ausgängen vorsehen. Es ist nicht erlaubt, von dieser Regel abzuweichen. Kunden dürfen in Gruppen von maximal 8 Personen empfangen werden, Kinder bis einschließlich 12 Jahren und die Begleitpersonen von hilfsbedürftigen Personen nicht mitgezählt. Gruppen von mehr als 8 Personen sind erlaubt, solange sie zum selben Haushalt gehören.

    Produkte, die für die Handhygiene notwendig sind, stehen den Kunden an jedem Geschäft, Stand oder jeder Jahrmarktsattraktion zur Verfügung.Das Tragen einer Maske oder einer Alternative aus Stoff, die Mund, Kinn und Nase (siehe Definition oben) bedeckt, ist für Markthändler, Schausteller, das Personal und die Kunden obligatorisch. Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Mundschutz zu tragen, kann ein Gesichtsschutz verwendet werden. Die Stadtverwaltung kann, wenn sie dies wünscht, beschließen, dass auch die Kunden einen Mundschutz tragen müssen.

    Der Verzehr von Speisen und Getränken ist erlaubt, solange das für Gastronomiebetriebe geltende Protokoll eingehalten wird.

    Foodtrucks dürfen bis spätestens 1 Uhr nachts Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

    Das Anbieten von Waren am und im Haus ist erlaubt.

    Weitere Tipps zur Organisation von Märkten finden Sie in unserem Leitfaden für Geschäfte.

    Cafés und Restaurants

    Innen-  und auch Außenaktivitäten können gemäß dem sektoriellen Protokoll stattfinden.

    Die Öffnungszeiten sind von 5 Uhr bis 1 Uhr nachts begrenzt. Dienstleistungen nach Hause im Rahmen der Gastronomie sind ebenfalls bis spätestens 1 Uhr nachts erlaubt.

    Mahlzeiten und Getränke dürfen im Freien nur sitzend verzehrt werden. An der Bar ist keine Bedienung erlaubt, außer in Einmannbetrieben, in denen Barbestellungen erlaubt sind (aber kein Konsum). Mit Ausnahme der offenen Terrassen ist in Innenräumen die Verwendung eines Luftqualitätsmesser (CO2) verpflichtet. Dieses Gerät muss in jedem separaten Raum, der für den Verzehr von Getränken oder Speisen vorgesehen ist, für die Besucher deutlich sichtbar sein.

    Es gilt der Ziel von 900 ppm CO2. Für Werte zwischen 900 ppm und 1.200 ppm  muss der Inhaber über einen Aktionsplan verfügen, der kompensierende Maßnahmen der Ventilation, Lüftung und/oder Luftreinigung sicherstellt, um den CO2-Gehalt unter 900 ppm zu bringen. Über 1.200 ppm muss der Betrieb geschlossen werden.

    Ein gebrauchsfertiger Aktionsplan finden Sie auf unserer Seite über die Aktivitäten des Gaststättengewerbes.

    Unter einer „offenen Terrasse“ versteht man einen Teil eines Gastronomiebetriebes oder eines professionellen Catering-Unternehmens, der sich außerhalb seines geschlossenen Bereiches befindet. Die Luft kann da frei zirkulieren, es gibt Sitzgelegenheiten und es können Getränke und Speisen zum sofortigen Verzehr serviert werden.

    Mindestens eine Seite der Terrasse muss immer vollständig offen sein, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten. Außerdem darf die offene Seite auch nicht teilweise geschlossen sein, z. B. mit einem Wind- oder Sonnenschutz.

    Terrassen von Gastronomiebetrieben in geschlossenen öffentlichen Räumen, wie Einkaufszentren, gelten nicht als offene Terrasse.

    Für diese Räume gelten also dieselbe Regel wie für die Innenbereiche von Gastronomiebetrieben (insbesondere die Verpflichtung zur Luftqualitätsmessung).

    Die Kunden bleiben so weit wie möglich an ihrem eigenen Tisch. Kundenbewegungen werden so organisiert, dass der Kontakt mit anderen Kunden und mit dem Personal so weit wie möglich eingeschränkt wird, wobei der Abstand von 1,5 Metern stets eingehalten wird.

    Kunden (ab 12 Jahren) müssen einen Mundschutz oder eine Alternative aus Stoff tragen, außer wenn sie an einem Tisch sitzen. Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Mundschutz zu tragen, kann ein Gesichtsschutz verwendet werden. Personen, die aufgrund einer durch ein ärztliches Attest dokumentierten Behinderung nicht in der Lage sind, einen Mundschutz, eine Alternative aus Stoff oder einen Gesichtsschutz zu tragen, müssen dieser Verpflichtung nicht nachkommen.

    Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes ist für jeden, der im Gastronomiebetrieb arbeitet (Inhaber und Personal), verpflichtet. Wenn es aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, kann ein Gesichtsschutz verwendet werden.

    Es dürfen maximal 8 Personen (ausschließlich Kindern bis einschließlich 12 Jahren) an einem Tisch sitzen, es sei denn, dass alle unter demselben Dach wohnen.

    Die Tische sind so anzuordnen, dass ein Abstand von 1,5 m zwischen den Tischen gewährleistet ist. Die Anzahl der Tische sollte entsprechend angepasst werden. Im Freien oder auf einer offenen Terrasse kann von dieser Regel abgewichen werden, wenn die Tische durch eine Plexiglaswand oder eine gleichwertige Alternative mit einer Mindesthöhe von 1,80 m getrennt sind.

    Büffets können durch Personal oder Selbstbedienung bedient werden. Der Inhaber muss sicherstellen, dass sich die Kunden die Hände waschen oder desinfizieren, bevor sie ins Büffet gehen, und dass sie eine Maske tragen.

    Die Verwendung von Glücksspiele und Kneipenspielen (Billard, Snooker, Kicker, Darts usw.) ist  mit Mundschutz erlaubt.  Kunden dürfen aufstehen, um zu spielen.Der Schallpegel im Innenbereich sollte 80 Dezibel nicht überschreiten. 

    Die Kundendaten müssen nicht mehr registriert werden.

    Die kollektive/gemeinsame Nutzung von Wasserpfeifen ist verboten.

    Hotels und sonstige Unterkunftsarten

    Der Catering-Service und die Bars werden nach den Richtlinien des Gaststättengewerbe-Protokolls organisiert.

    Die Kundendaten müssen nicht mehr registriert werden.

    Alle Arten von Unterkünften (Airbnb, Ferienhäuser etc.) können gemäß den geltenden Protokollen geöffnet werden. Für kollektive/gemeinschaftliche Ess- und Trinkbereiche gelten die für das Gaststättengewerbe geltenden Protokollregeln.

    Jeder Haushalt darf maximal 8 Personen gleichzeitig in kleineren Touristenunterkünften (mit einer maximalen Kapazität von 15 Personen) empfangen, ausgenommen Personen, die zum selben Haushalt gehören und Kinder bis einschließlich 12 Jahren. Für touristische Unterkünfte, die mehr als 15 Personen beherbergen können, gilt keine Höchstgrenze, sofern die jeweils geltenden Protokolle strikt eingehalten werden.

    Ferienparks, Bungalowparks und Campingplätze einschließlich ihrer gemeinsamen Sanitäranlagen und ihrer Essbereiche im Freien dürfen öffnen.

    Öffentlich zugängliche Hallen- und Freibäder dürfen öffnen, falls sie die Bestimmungen des Protokolls für Schwimmbäder anwenden.

    Diskotheken und Tanzlokale dieser Unterkünfte müssen zu diesem Zeitpunkt geschlossen bleiben.

    Dienstleistungsunternehmen

    Die Teile von Unternehmen und Vereinigungen, die Dienstleistungen für Verbraucher anbieten sind geöffnet.

    Dienstleistungen zu Hause sind erlaubt.

    Nicht-medizinische Kontaktberufe können ihre Tätigkeit unter Einhaltung des sektoriellen Protokolls ausüben. Darüber hinaus können sie wieder Essen, Getränke und Snacks anbieten und Zeitschriften und Zeitungen bereitstellen.

    Sonstige Sektoren und Aktivitäten

    Mehrere Tage Telearbeit zu Hause pro Woche sind nicht mehr obligatorisch, wird aber weiterhin dringend empfohlen, sofern möglich.

    In den Einrichtungen, die zum Kultur-, Fest-, Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsbereich gehören, müssen unbeschadet der geltenden Protokolle die folgenden Mindestvorschriften eingehalten werden:

    • Der Inhaber oder Veranstalter muss Besucher, Mitarbeiter und Dritte rechtzeitig und deutlich sichtbar über die getroffenen Präventionsmaßnahmen informieren.
    • Ein Abstand von 1,5 Metern zwischen jeder Besuchergruppe muss gewährleistet werden.
    • Das Bedecken von Mund und Nase mit einer Schutzmaske ist in den öffentlich zugänglichen Räumen des Unternehmens oder des Vereins und wenn die Regeln der sozialen Distanzierung aufgrund der Art der ausgeübten Tätigkeit nicht eingehalten werden können, verpflichtet.  Auch andere persönliche Schutzausrüstung wird dringend empfohlen.
    • Die Einrichtung ist so zu gestalten, dass die Regeln der sozialen Distanzierung auch für die draußen wartenden Personen eingehalten werden können.
    • Öffentliche Bereiche, einschließlich Terrassen in öffentlichen Bereichen, werden gemäß den von den örtlichen Behörden festgelegten Vorschriften gestaltet.
    • Der Inhaber oder Organisator muss dem Personal und den Besuchern die notwendigen Mittel zur Handhygiene zur Verfügung stellen.
    • Der Inhaber oder Veranstalter trifft die geeigneten Hygienemaßnahmen, um die Einrichtung und das verwendete Material regelmäßig zu desinfizieren.
    • Der Inhaber oder Organisator muss sicherstellen, dass die Räumlichkeiten ausreichend belüftet werden.
    • Die Öffnungszeiten sind von 05:00 bis 01:00 Uhr begrenzt

    Sofern die Art der Aktivität dies nicht unmöglich macht, werden im Rahmen der Aktivitäten Gruppen von bis zu acht Personen gebildet, Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet. Diese Gruppen dürfen ihre Zusammensetzung während derselben Aktivität nicht ändern. Gruppen von mehr als acht Personen sind erlaubt, solange sie zum selben Haushalt gehören.

    In Fitnessstudios ist die Nutzung eines Luftqualitätsmessgeräts (CO2) obligatorisch und dieses muss an einer für die Besucher deutlich sichtbaren Stelle installiert werden. Der Luftqualitätsrichtwert beträgt 900 ppm CO2. Zwischen 900 und 1.200 ppm muss der Betreiber über einen Aktionsplan zur Gewährleistung kompensierender Luftqualitäts- oder Luftreinigungsmaßnahmen verfügen. Über 1.200 ppm muss die Einrichtung unverzüglich geschlossen werden.

    Dazu können Sie diesen gebrauchsfertigen Aktionsplan benutzen.

    Tanzsäle und Diskotheken bleiben derzeit noch für die Öffentlichkeit geschlossen, außer für die Organisation von Aktivitäten, die durch einen Ministerialerlass genehmigt wurden.

    Wir laden Sie ein, den Leitfaden für die Geschäfte und die FAQs auf der Website info-coronavirus.be für weitere Informationen einzusehen.

    Kontrolle der Maßnahmen

    Personen, die das Tragen von Masken an Orten, an denen dies vorgeschrieben ist, nicht beachten, werden strafrechtlich verfolgt.

    Es bestehen manchmal auch zusätzliche restriktive Maßnahmen, die von regionalen, lokalen oder provinziellen Behörden verhängt werden. Diese Maßnahmen (auf dieser Website nicht erwähnt) kommen zu den von der Föderalregierung festgelegten Maßnahmen hinzu.

    Lokale und föderale Polizeikräfte, sowie die Kontrollbeamten der Wirtschaftsinspektion des FÖD Wirtschaft, der Sozialinspektion und des Inspektionsdienstes der Generaldirektion für Tiere, Pflanzen und Lebensmittel des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt sorgen für die strikte Einhaltung der Maßnahmen zur Kontrolle der Verbreitung des Coronavirus und zur Unterstützung der medizinischen Fachkräfte. Sie sind befugt, eine Tätigkeit, die den Ausübungsbedingungen nicht entspricht (z. B. das obligatorische Tragen einer Maske), zu sanktionieren und gegebenenfalls die Einstellung der Tätigkeit anzuordnen.

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    Letzte Aktualisierung
    16 Juli 2021

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