Die Antworten auf die Fragen zu den Folgen des Brexits stammen aus verschiedenen nationalen (föderalen, regionalen etc.) und internationalen Quellen. Sie betreffen die Situation nach dem Ende der Übergangsphase (ab 1. Januar 2021). Der FÖD Wirtschaft ist bemüht, die Texte auf seiner Website so schnell wie möglich zu aktualisieren. Im Zweifelsfall hat die authentische Quelle der Information Vorrang.

Seit dem 1. Januar 2021 gelten die Niederlassungsfreiheit, der freie Dienstleistungsverkehr und der freie Personenverkehr, wie sie in den EU-Verträgen festgelegt sind, nicht mehr für im Vereinigten Königreich tätige Einzelpersonen und Unternehmen aus der Europäischen Union.

Infolgedessen haben europäische Dienstleister nicht mehr automatisch das Recht, ihre Dienste im Vereinigten Königreich anzubieten. Sie müssen sich küntig an die britischen Regeln halten.

Der tatsächliche Umfang des Zugangs zum britischen Markt, der belgischen Dienstleistern gewährt wird, hängt davon ab, wie die Dienstleistung erbracht wird:

  • grenzüberschreitend von Belgien aus, z. B. über das Internet („Modus 1“);
  • für Verbraucher in Belgien, zum Beispiel für einen Touristen, der nach Belgien reist und Dienstleistungen kauft („Modus 2“);
  • über ein in Großbritannien ansässiges Unternehmen im Besitz des belgischen Dienstleisters, z. B. eine Tochtergesellschaft („Modus 3“),
  • über die vorübergehende physische Präsenz eines belgischen Dienstleisters im Vereinigten Königreich, z. B. eines Beraters („Modus 4“).

Die Fähigkeit eines belgischen Dienstleistungsanbieters, eine bestimmte Dienstleistung zu erbringen oder in einem bestimmten Sektor zu investieren, hängt auch von den im Abkommen festgelegten spezifischen Vorbehalten des Vereinigten Königreichs ab. Diese können belgischen Dienstleistern auferlegt werden, wenn sie in bestimmten Sektoren Dienstleistungen im Vereinigten Königreich erbringen.

In Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) deckt das Abkommen eine große Anzahl von Sektoren ab, darunter

  • professionelle und Unternehmensdienstleistungen (z. B. juristische, Prüfungs- und Architektendienstleistungen),
  • Liefer- und Telekommunikationsdienstleistungen,
  • IT- und digitale Dienstleistungen,
  • Finanzdienstleistungen,
  • Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen,
  • die meisten Transportdienstleistungen und
  • Umweltdienstleistungen.

Im Hinblick auf den vorübergehenden Verkehr natürlicher Personen auf Geschäftsreisen („Modus 4“) haben die Europäische Union und das Vereinigte Königreich eine Vielzahl von gegenseitigen Verpflichtungen vereinbart. Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich erleichtert den Verkehr von „Personen, die einer vorübergehenden gruppeninternen Versetzung unterliegen“, von „Erbringern vertraglicher Dienstleistungen“ oder „Freiberuflern“ zur Erbringung von Dienstleistungen unter bestimmten Bedingungen.

Seit dem 1. Januar müssen EU-Bürger, unabhängig davon, wo sie ihre Qualifikationen erworben haben, diese im Vereinigten Königreich auf der Grundlage der bestehenden nationalen Vorschriften, die für die Qualifikationen von Drittstaatsangehörigen gelten, anerkennen lassen.

Seit dem 1. Januar gelten die Grundprinzipien des freien Personenverkehrs, des freien Dienstleistungsverkehrs und der Niederlassungsfreiheit nicht mehr für das Vereinigte Königreich.

Die Depuis le 1er janvier, le Royaume-Uni ne bénéficie plus des principes de libre circulation des personnes, de libre prestation de services et de liberté d'établissement.

regionalen Exportagenturen können Ihnen bei Ihren Ausfuhraktivitäten in das Vereinigte Königreich helfen:

Quelle: Europäische Kommission

Text des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich

Seit dem 1. Januar 2021 kommen die Niederlassungsfreiheit, der freie Dienstleistungsverkehr und der freie Personenverkehr (insbesondere aus beruflichen Gründen), wie sie in den EU-Verträgen festgelegt sind, britischen Einzelpersonen und Unternehmen, die in der Europäischen Union tätig sind, nicht mehr zugute.

Infolgedessen profitieren britische Dienstleister nicht mehr vom automatischen Recht, Dienstleistungen in der gesamten Europäischen Union anzubieten. Sie müssen jetzt die (in der Regel unterschiedlichen) Vorschriften des Aufnahmelandes eines jeden Mitgliedstaates einhalten, da sie nicht mehr vom „Herkunftsland“-Prinzip oder dem „Passporting“-Prinzip profitieren, wonach die von einem Mitgliedstaat gemäß den EU-Vorschriften erteilten Genehmigungen den Inhaber zum Zugang zum gesamten EU-Binnenmarkt berechtigen.

Der tatsächliche Umfang des Zugangs zum belgischen Markt, der britischen Dienstleistern gewährt wird, hängt davon ab, wie die Dienstleistung erbracht wird:

  • grenzüberschreitend vom Vereinigten Königreich aus, z. B. über das Internet („Modus 1“);
  • für Verbraucher im Vereinigten Königreich, zum Beispiel an einen Touristen, der in das Vereinigte Königreich reist und Dienstleistungen kauft („Modus 2“);
  • über ein in Belgien ansässiges Unternehmen im Besitz des britischen Dienstleisters, z. B. eine Tochtergesellschaft („Modus 3“);
  • über die vorübergehende physische Präsenz eines britischen Dienstleisters in Belgien, z. B. eines Beraters („Modus 4“).

Die Fähigkeit eines britischen Dienstleistungsanbieters, eine bestimmte Dienstleistung zu erbringen oder in einem bestimmten Sektor zu investieren, hängt auch von den im Abkommen festgelegten spezifischen Vorbehalten von Europa und Belgien ab. Diese können britischen Dienstleistern auferlegt werden, wenn sie in bestimmten Sektoren Dienstleistungen in der Europäischen Union und somit in Belgien erbringen.

In Übereinstimmung mit dem Allgemeinen Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) deckt das Abkommen eine große Anzahl von Sektoren ab, darunter

  • professionelle und Unternehmensdienstleistungen (z. B. juristische, Prüfungs- und Architektendienstleistungen),
  • Liefer- und Telekommunikationsdienstleistungen,
  • IT- und digitale Dienstleistungen,
  • Finanzdienstleistungen,
  • Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen,
  • die meisten Transportdienstleistungen und
  • Umweltdienstleistungen.

Im Hinblick auf den vorübergehenden Verkehr natürlicher Personen auf Geschäftsreisen („Modus 4“) haben die Europäische Union und das Vereinigte Königreich eine Vielzahl von gegenseitigen Verpflichtungen vereinbart. Das Abkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich erleichtert den Verkehr von „Personen, die einer vorübergehenden gruppeninternen Versetzung unterliegen“, von „Erbringern vertraglicher Dienstleistungen“ oder „Freiberuflern“ zur Erbringung von Dienstleistungen unter bestimmten Bedingungen.

Seit dem 1. Januar müssen britische Bürger, unabhängig davon, wo sie ihre Qualifikationen erworben haben, diese in Belgien auf der Grundlage der bestehenden nationalen Vorschriften, die für die Qualifikationen von Drittstaatsangehörigen gelten, anerkennen lassen.

Quelle: Europäische Kommission

Text des Handels- und Kooperationsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich

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Letzte Aktualisierung
22 März 2021

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