Der Brexit und der Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem Binnenmarkt bedeuten auch neue Spielregeln für die Finanzinstitutionen und ihre Dienstleistungen.

Der Brexit kann die Finanzierung Ihres Unternehmens, Ihre Versicherungspolicen oder Ihre Benutzung von Finanz- und Zahlungsdienstleistungen beeinflussen. Prüfen Sie also über, ob die Finanzierung Ihrer Investitionspläne oder Ihrer Geschäftsbereiche und die anderen Finanzdienstleistungen, die Sie benutzen, nach dem Brexit noch immer verfügbar sind oder ob Sie andere Möglichkeiten finden können.

In ihrer Reihe Mitteilungen zur Vorbereitung auf den Brexit beschreibt die Europäische Kommission unter anderem die Auswirkungen des Brexit.

Wie in den Mitteilungen erwähnt, werden die Auswirkungen vorbehaltlich etwaiger Übergangsbestimmungen, die in einem möglichen Austrittsabkommen enthalten sein können, beschrieben.

Britische Finanzinstitutionen bereiten sich auf den Verlust des europäischen Passes vor, indem sie ihre europäischen Aktivitäten in eine europäische Tochtergesellschaft oder in eine örtliche Zweigniederlassung unterbringen oder indem sie bestimmte Aktivitäten übergeben oder abstoßen. Auf diese Weise können sie die Kontinuität gewährleisten. Außerdem können Finanzinstitutionen aus Drittländern, wenn sie die FSMA notifizieren, bestimmten professionellen Gegenparteien in Belgien bestimmte Wertpapierdienstleistungen direkt aus diesem Drittland anbieten.

Die Aufsichtsbehörden spornen die Finanzinstitutionen an, um den Kunden mitzuteilen, wenn der Brexit eine eventuelle andere Auswirkung auf die Dienstleistungen für Unternehmen und andere Kunden hat. Wenn Sie eine solche Auswirkung erwarten, obwohl Sie darüber nicht informiert wurden, kontaktieren Sie am besten Ihre Finanzinstitution.

Letzte Aktualisierung
12 März 2019