Die IKT in Zahlen

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    Diese Rubrik enthält die Zahlen über die IKT in Belgien. Immer wenn dies möglich ist, wird eine Angabe zur Klassifizierung Belgiens auf europäischer Ebene erwähnt. Die Quellen werden in der Broschüre „Barometer der Informationsgesellschaft 2017“ (PDF, 7.62 MB)zitiert

    Die Indikatoren decken diverse Bereich ab:

    • die Infrastruktur des Internets;
    • die Haushalte und die Einzelpersonen;
    • die Unternehmen;
    • die Kooperationsplattformen;
    • den elektronischen Handel;
    • das E-Government.

    Der Großteil dieser Indikatoren wird von öffentlichen Einrichtungen im Rahmen von internationalen Umfragen erfasst. Das Interesse, das an diesen Daten besteht, liegt darin, Belgien entweder auf nationaler oder auf internationaler Ebene auf dem IKT-Gebiet anzusiedeln. Einige dieser Indikatoren ermöglichen es auch, Aufschluss über den Fortschritt Belgiens bei der Durchführung der Digitalen Agenda für Europa bis ins Jahr 2000 und des Indexes „Digital Economy and Society Index“ (DESI) zu geben.

    Die Infrastruktur des Internets (2016)

    Die Abdeckung der belgischen Haushalte mit einem Basis-Breitband-Internet ist so gut wie abgeschlossen: im Juni 2016 erreichte sie einen Stand von 99,9 %. Was die Abdeckung mit einem Breitbandnetz von mindestens 30 Mbps (oder NGA) anbelangt, so wurden 98,9 % erreicht – die zweitbeste Leistung in der EU. Die Konvergenz dieser beiden Prozentzahlen beweist bei der Breitband-Infrastruktur in Belgien die Tendenz zu Qualität. Im Juli 2016, betrug die prozentuale Durchdringung des ultra-schnellen Breitbands (mindestens 100 Mbps) 13,7 % der Bevölkerung in Belgien, was unser Land an die dritte Stelle der EU bringt; führend in Europa war Schweden mit 18 %.

    Haushalte und Einzelpersonen (2016)

    85 % der Haushalte in Belgien verfügen über einen Internetanschluss. Bei diesem Internetanschluss handelt es sich in den allermeisten Fällen um einen Breitbandanschluss (97 %).

    11,2 % (Frauen 12,4 %, Männer 10 %) der Einzelpersonen (16–74 Jahre) haben in Belgien noch nie das Internet genutzt. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 1,7 Prozent im Verhältnis zum Jahr 2014.

    36,9 % der Einzelpersonen (16–74 Jahre) in Belgien haben für private Zwecke Speicherplatz im Internet verwendet (Cloud Computing).

    69,3 % der Einzelpersonen (16–74 Jahre) haben bereits das Internet benutzt, um in sozialen Netzwerken zu kommunizieren.

    Unternehmen, die mindestens 10 Personen beschäftigen (2016)

    97,4 % der in Belgien ansässigen Unternehmen verfügen über einen Breitband-Internetzugang (Fest- oder Mobilnetz), der Anteil bei mittleren und großen Unternehmen liegt bei nahezu 100 %.

    50,3 % der in Belgien ansässigen Unternehmen verwenden schnelle Breitbandleitungen (≥ 30 Mbps), im Vergleich dazu sind es 31,7 % der europäischen Unternehmen. Das ultra-schnelle Breitbandnetz (≥ 100 Mbps) wird bereits von 22,9 % der Unternehmen in Belgien verwendet, im Vergleich dazu sind es 12,5 % auf europäischer Ebene.

    74,2 % der in Belgien ansässigen Unternehmen verwenden einen Breitbandanschluss (3G oder 4G) über das Mobilnetz und liegen somit über dem europäischen Durchschnitt (67,2 %).

    28,5 % der Unternehmen kaufen Cloud Computing-Dienstleistungen.

    15,5 % der Unternehmen versenden elektronische Rechnungen, was eine automatische Bearbeitung ermöglicht.

    17 % der Unternehmen haben große Mengen an Daten (Big Data) analysiert und diese Zahl steigt auf 41,8 % bei großen Unternehmen.

    Kooperationsplattformen (2016)

    In Belgien haben 38 % der Personen ab 15 Jahren schon von Kooperationsplattformen gehört oder auf diese zugegriffen, gegenüber 52 % auf europäischer Ebene.

    In Belgien haben 8 % der Personen ab 15 Jahren (Frauen 6 %, Männer 11 %) mindestens einmal die Dienstleistungen von Kooperationsplattformen in Anspruch genommen, gegenüber 17 % auf europäischer Ebene.

    Von denjenigen Personen, die angaben, bereits eine oder mehrere dieser Plattformen besucht zu haben, schlugen 22 % entsprechende Dienste in Belgien vor (Frauen 11 %, Männer 29 %), gegenüber 32 % auf europäischer Ebene.

    Elektronischer Handel (2016)

    56,8 % der Einwohner Belgiens (Frauen 55,3 %, Männer 58,3 %) haben bereits online eingekauft, das entspricht einem erheblichen Anstieg um 1,6 Prozent in zwölf Monaten.

    28,6 % des Umsatzes der in Belgien niedergelassenen Unternehmen stammt aus dem elektronischen Handel. 18 % stammt aus Verkäufen über Nachrichten des Typs EDI (über elektronischen Datenaustausch) und 10,7 % aus Verkäufen (ohne MwSt.) über eine Website.

    25,6 % der belgischen Unternehmen führen Verkäufe über EDV-gestützte Netzwerke durch (europäischer Durchschnitt 20,4 %).

    39,9 % der belgischen Unternehmen kaufen über EDV-gestützte Netzwerke ein (europäischer Durchschnitt 42,4 %).

    E-Governement (2016)

    54,9 % der Staatsbürger (Frauen 52,8 %, Männer 57 %) haben das Internet für ihre Kommunikation mit öffentlichen Diensten genutzt.

    34,9 % der in Belgien ansässigen Privatpersonen (Frauen 31,7 %, Männer 38,1 %) haben ausgefüllte Formulare über das Internet an öffentliche Verwaltungen geschickt, dieser Prozentsatz steht in der EU an 9. Stelle.

    54 % der Steuererklärungen für natürliche Personen wurden in elektronischer Form an das Finanzamt geschickt, das entspricht einem Anstieg um 3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012.

    Letzte Aktualisierung
    29 Mai 2018