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    Kollaboratives Recht ist eine weitere Form der gütlichen Streitbeilegung, sowie Mediation, Schlichtung und Schiedsgerichtsbarkeit. Es handelt sich um eine Verhandlung, bei der die Parteien von ihren Anwälten unterstützt werden. Diese Anwälte haben ein spezifisches Mandat, um sie bei dem Versuch, eine Einigung oder einen Vergleich zu erzielen, zu unterstützen und zu beraten. Es gibt also keinen neutralen Dritten, der als Vermittler auftritt.

    Die Anwälte müssen zuvor im Bereich des kollaborativen Rechts ausgebildet worden sein.
    Wenn der Prozess erfolgreich ist, unterzeichnen die Parteien eine Einigung, die von den Anwälten der Parteien beim zuständigen Gericht zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Führt der kollaborative Prozess nicht zu einer Einigung, können die beteiligten Anwälte ihre Mandanten nicht mehr in einem Rechtsstreit vor Gericht vertreten.

    Letzte Aktualisierung
    21 Februar 2019