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    Elektrizität ist nicht unerschöpflich. Gehen Sie also sparsam damit um.

    Um die Kontinuität der Stromversorgung im Falle einer Knappheit zu gewährleisten, müssen Unternehmen, öffentliche Dienste und andere Einrichtungen sowie die Haushalte ihren Beitrag leisten, indem sie ihr Verbrauchsverhalten anpassen.

    Ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Energiequelle kann nicht nur einen „fatalen“ Überverbrauch verhindern, sondern wirkt sich auch positiv auf Einsparungen und Umwelt aus.

    Handeln Sie daher solidarisch. Kleine Anstrengungen eines jeden verringern den globalen Stromverbrauch unseres Landes beträchtlich und ermöglichen die Vermeidung einer Stromknappheit.

    Wie geht man sparsam mit Elektrizität um?

    Beherzigen Sie die nachfolgenden Tipps und verringern Sie Ihren Stromverbrauch. Diese Tipps sind immer nützlich, besonders jedoch während der Verbrauchsspitze, zwischen 17 und 20 Uhr im Winter.

    Beleuchtung

    • Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie ein Zimmer oder einen Flur verlassen.
    • Begrenzen Sie die Anzahl der Leuchten in dem Raum, in dem Sie sich aufhalten und wählen Sie die Lichtmenge danach, was Sie gerade tun (Kochen, Lesen oder andere Aktivitäten).
    • Ersetzen Sie Ihre alten Lampen durch Lampen mit geringem Verbrauch: Eine Sparlampe verbraucht weniger Strom als eine Glühlampe und bietet eine mindestens viermal höhere Lichtstärke.
    • Vermeiden oder verringern Sie die Nutzung von „Energiefressern“ wie Halogenlampen, Bügeleisen, Mikrowellengeräten, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Staubsaugern, usw.
    • Vermeiden Sie den Gebrauch von dekorativer Beleuchtung.
    • Lassen Sie Räume nach Möglichkeit vom Sonnenlicht beleuchten.
    • Stauben Sie Ihre Lampen regelmäßig ab. Staub absorbiert das Licht und reduziert somit die Lichtausbeute.

    Heizung (elektrisch)

    • Sorgen Sie für eine optimale Dämmung Ihres Hauses!

    Wenn Sie daheim sind

    • Heizen Sie die Wohnräume (wie Küche und Wohnzimmer) auf maximal 19 bis 20°C.
    • Tragen Sie einen Pullover, statt die Heizung aufzudrehen.
    • Warten Sie Ihren Warmwasserbereiter regelmäßig. Bei mangelnder Entkalkung verbraucht er eventuell das Doppelte.
    • Installieren Sie ein System zur Wärmeregulierung. Sie können damit jährlich bis zu 25 % einsparen.

    Nachts oder wenn Sie außer Haus sind

    • Senken Sie die Temperatur in Wohn- und Schlafräumen auf maximal 15 bis 16°C
    • Senken Sie bei langer Abwesenheit die Temperatur auf maximal 12°C

    Abends

    • Schließen Sie Gardinen, Jalousien und Fensterläden. 
      Aber Achtung: Wenn Sie mit Gas, Erdöl, Steinkohle oder Holz heizen, müssen Sie auf ausreichende Belüftung achten, um eine Kohlenmonoxidvergiftung zu verhindern!
    • Gehen Sie mit dem heißen Wasser aus Ihrem Boiler sparsam um (duschen Sie statt zu baden, spülen Sie das Geschirr nicht unter fließendem Wasser, usw.). 

    Elektrogeräte

    • Verschieben Sie nach Möglichkeit die Benutzung von Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler auf die Zeit nach 20 Uhr oder in die Nebenzeiten (oft zwischen 22:00 Uhr abends und 6:00 Uhr morgens).
    • Waschen Sie bei niedrigerer Temperatur, beispielsweise bei 30°C.
    • Hängen Sie die Wäsche zum Trocknen auf, statt sie in den Trockner zu stecken. Ein Trockner verbraucht enorm viel Strom, sogar dreimal so viel wie eine Waschmaschine.
    • Stellen Sie Ihren Fernseher ab, wenn Sie ihn nicht benutzen.
    • Benutzen Sie Ihren Laptop statt Ihres normalen Computers.
    • Drucken Sie so wenig wie möglich von Ihrem Heimcomputer aus.
    • Ziehen Sie bei wenig benutzten Geräten den Stecker, denn diese Geräte können durch Transformator, Akku, usw. Strom verbrauchen.
    • Wählen Sie beim Kauf eines neuen Elektrogeräts ein aktuelles Modell (Energieklasse A, A+, A++, A+++), das weniger Energie verbraucht.

    Welche Energiefresser haben Sie im Haus? Und worauf müssen Sie beim Kauf neuer (Haushalts-) Geräte achten? Wie können Sie bei der Beleuchtung sparen? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie auf der Website http://www.energievreters.be des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt.

    In der Küche

    • Decken Sie Ihre Kochtöpfe immer ab, so sparen Sie 30 % Energie!
    • Lassen Sie Gerichte abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen.
    • Stellen Sie herkömmliche elektrische Kochplatten vor dem Ende der Garzeit ab. Die Platte bleibt noch einige Zeit heiß genug, um Gerichte weiter köcheln zu lassen.
    • Verwenden Sie vorzugsweise einen Mikrowellenherd, denn der verbraucht nur ein Zehntel der Energie.
    • Tauen Sie Ihren Kühlschrank oder Ihr Gefriergerät ab, sobald Sie Eisbildung feststellen: Eine 3 cm dicke Eisschicht verdoppelt Ihren Energieverbrauch. Vermeiden Sie jedoch die Option „automatisches Abtauen“, die 30 % mehr Strom verbraucht.
    • Der Verbrauch des Gefriergeräts hängt von der Differenz zur Außentemperatur ab. Stellen Sie es daher in einem Keller oder einem anderen nicht geheizten Raum auf.

    Standby-Verbrauch von Elektrogeräten

    • Schalten Sie Elektrogeräte (Computer, Fernseher, Decoder, DVD-Player, Stereoanlage) komplett ab und lassen Sie sie nicht im Standby-Zustand.
    • Ziehen Sie das Ladegerät eines Mobiltelefons oder eines Laptops aus der Steckdose, wenn das Mobiltelefon oder der Laptop nicht aufgeladen wird.
    • Schließen Sie Geräte ohne eingebauten Netzschalter an eine schaltbare Steckdose an und schalten Sie diese Steckdose ab, wenn die Geräte nicht benutzt werden.

    Geben Sie diese Tipps an die Familie und an Freunde weiter. Gemeinsam sind wir stärker!

    Websites der Regionen

    Weitere Informationen über Energienutzung und -einsparung sowie über bestehende Prämien oder Steuerermäßigungen finden Sie auch auf den Websites der Regionen:

    Sehen Sie sich auch an

    Letzte Aktualisierung
    19 Februar 2020