Sie sitzen gemütlich zu Hause, da klingelt es. Ein Mann im feinen Maßanzug behauptet, Vertreter zu sein. Er habe nach einer Messe noch einige Produkte (Kochgeschirr, Töpfe, Pfannen, Haushaltsgeräte, Textilien, …) übrig, die er nicht wieder mitnehmen möchte. Er bietet sie Ihnen zum Spottpreis an.
Ein Mann im Arbeitsanzug klopft am späten Nachmittag an die Tür. Er habe im Auftrag der örtlichen Behörden in der Nachbarschaft geteert. Er hätte noch einen Rest übrig… Er bietet Ihnen an, Ihre Einfahrt zu einem Freundschaftspreis zu asphaltieren.
Was eigentlich ein herkömmliches Verkaufsgespräch ist, wird oft als eine „einmalige Chance“ dargestellt. Man will dem Opfer etwas aufschwatzen und damit verbergen, dass die Ware von minderwertiger Qualität ist. Je nachdem werden Sie auch gebeten, ein Zettelchen zu unterschreiben und bestätigen somit, dass Sie den Verkäufer eingeladen haben. Sehr clever, denn so haben Sie keine Bedenkzeit. Oder Sie werden gebeten, die überhöhte Rechnung in bar zu zahlen. Darauf verschwindet der eilige Verkäufer (sowie Ihr Geld) bei Nacht und Nebel.
Misstrauen Sie „einmaligen Chancen“, die an der Haustür klingeln, vor allem wenn eine Geschichte über „Restposten“ aufgetischt wird. „Fette Braten“ gibt es schon, aber sie klopfen selten oder nie an.
Lassen Sie sich nie unter Zeitdruck setzen. Fragen Sie gegebenenfalls nach Dokumentation und Bedenkzeit. Vergleichen Sie die Preise. Antworten Sie, dass Sie bei Interesse selbst zurückrufen werden.
Mehr Infos über diesen Betrug (auf Französisch)
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