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Mit einem Mietwagen in die roten Zahlen rutschen!

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  • Sie fahren mit einigen Freunden nach Spanien in Urlaub und mieten vor Ort einen Wagen mit Grundversicherung für etwa 650 €. Der Mietwagen sieht schon ziemlich „verbraucht“ aus, aber er fährt, und die Sonne scheint. Am Ende Ihres Urlaubs geben Sie das Auto nach Geschäftsschluss am Flugplatz ab. Welche Überraschung, wenn Sie im darauf folgenden Monat feststellen, dass 800 € von Ihrem Konto abgebucht wurden. Erst nach langem Hin und Her finden Sie bei der Vermietungsgesellschaft Gehör. Diese zahlt Ihnen letztendlich die Hälfte zurück. 

Die Vertragsbedingungen der Vermietungsgesellschaften sind sehr unterschiedlich. Oft hat man am Reiseziel einfach nicht die Zeit, diese Bedingungen eingehend zu überprüfen. Oder der Zustand des Wagens wird zu Beginn der Mietperiode nicht genau kontrolliert. Sie müssen den Wagen im gleichen Zustand abgeben, wie Sie ihn abgeholt haben. Das kann nachher zu Diskussionen führen. Da es oft schwierig ist, im Nachhinein zu beweisen, dass Sie im Recht sind, legen Sie am besten beim Abschluss des Mietvertrages alles deutlich fest.

Ratschläge

Nehmen Sie sich Zeit die Bedingungen des Mietvertrages zu lesen. Überprüfen Sie den Preis, die zusätzlichen Kosten und die Versicherung.

Kontrollieren Sie den Zustand des Mietwagens, bevor Sie wegfahren. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Bemerkungen im Mietvertrag, der von den beiden Vertragsparteien unterschrieben wird, vermerkt werden. Nehmen Sie sich Zeit und seien Sie genau.

Wenn möglich, überprüfen Sie bei der Rückgabe zusammen mit der Vermietungsgesellschaft den Zustand des Wagens.

Kontrollieren Sie die Rechnung. Fragen Sie nach einer näheren Erklärung, wenn etwas nicht stimmt oder unklar ist.

Mehr Infos über diesen Betrug (auf Französisch)

Radiosendung

Radiofrühstück auf BRF 1

Mp3-Datei der Sendung (MP3, 4.5 MB)

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