Ein Prachtwagen für nur 500 Euro.“
„Das allerneueste Handy für ein paar Euro.“
Solche Anzeigen haben Sie vielleicht noch nicht gesehen, aber auf den Auktionsseiten wie eBay oder Kapaza sind sie gang und gäbe. Sie glauben ein Schnäppchen zu machen, aber das könnte auf eine herbe Enttäuschung hinauslaufen. Dieser Wagen oder dieses Handy bestehen vielleicht nicht einmal. Und geliefert wird die Ware ganz bestimmt nicht!
Auf einer Online-Auktionsseite kann man wie nirgendwo anders interessante Gelegenheitskäufe machen, aber manchmal ist eine solche Seite auch das Aktionsfeld von Betrügern und Schwindlern… Bei den meisten Versteigerungen werden Richtpreise verlangt, aber manche Anzeigen sind äußerst ungewöhnlich und führen zu einem Preissturz. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Angebot, bei dem der Verkäufer es nur auf Ihr Geld abgesehen hat. Und dann verschwindet er. Mit anderen Worten: Hier ist von regelrechtem Betrug die Rede.
Analysieren Sie zunächst gründlich das Angebot. Allzu billige Objekte und/oder große Mengen sollten Ihnen verdächtig vorkommen. Betrügerische Angebote findet man oft unter den Multimedia- oder Hightech-Produkten.
Vergleichen Sie den Verkaufspreis auf der Auktionsseite mit dem im Geschäft. So können Sie den regulären Preis herausfinden. Ist der Unterschied zu groß, gehen Sie nicht auf das Angebot ein!
Betrügerische Anzeigen bleiben oft nur einige Tage online, kurz genug, damit keiner den Betrug aufspürt. Es kann auch vorkommen, dass der Verkäufer seine Anzeige bei der Versteigerung ohne weiteres zurückzieht, angeblich um Ihre „Exklusivität“ zu gewährleisten… In Wirklichkeit aber möchte er vor allem beim Verwalter der Webseite oder bei den anderen Käufern kein Misstrauen erregen.
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