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Service Normalisation et Compétitivité

SPF Economie, P.M.E., Classes moyennes et Energie
Direction générale de la Qualité et de la Sécurité
Service Normalisation et Compétitivité

NG II
Boulevard du Roi Albert II, 16
1000 Brüssel

Tel. : 02 277 92 34 ou 02 277 54 42
E-mail : prenorm@economie.fgov.be

 

Die vornormative Forschung

Die pränormative Forschung ermöglicht die Akquisition der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen, die zur Erarbeitung aussagekräftiger Normen erforderlich sind.

Die auf diesen Grundlagen erarbeiteten Normen und insbesondere die Leistungsnormen ermöglichen die Verbesserung der Innovation und der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen.

Die pränormative Forschung in den gemeinsamen Forschungszentren wird vom FÖD Wirtschaft finanziell unterstützt. Die finanziellen Unterstützungen belaufen sich auf 50% des Betrags der Forschung.

Die Aufgabe des FÖD Wirtschaft

Je nach den Budgetspannen achtet der FÖD auf eine Aufteilung dieser finanziellen Unterstützungen auf der Grundlage der folgenden Kriterien:

  • die wissenschaftliche und technische Relevanz des Forschungsprogramms;
  • die wirtschaftliche Chance und die Möglichkeit der Aufwertung der Forschung;
  • die Übereinstimmung mit der Politik des Wirtschaftsministers, besonders in den Bereichen:
    • Innovationspotential;
    • KMU-Dimension;
    • nachhaltiger Entwicklung;
    • bereichsübergreifenden Charakters.

Leistungsnormen oder beschreibende Normen

Die Leistungsnormen sind technologisch neutrale Normen, welche die Leistungen festlegen, die ein Produkt erreichen muss. Sie beschreiben die Eigenschaften und die Leistungsanforderungen von Gütern oder Dienstleistungen, ohne Ihre Verwirklichung zu definieren. Sie sind mit Prüfnormen verbunden.

Die beschreibenden Normen legen fest, wie ein Produkt technisch zu realisieren ist.

Die Leistungsnormen ermöglichen die Innovation, da sie die Freiheit in Bezug auf die verwendeten Mittel lassen, im Hinblick auf das Erreichen der erforderlichen Leistungen. Deshalb werden vornormative Untersuchungen gefördert, die auf die Erarbeitung von Leistungsnormen abzielen.

Die kollektiven Forschungszentren

Die kollektiven Forschungszentren sind Forschungszentren, die auf einer sektoralen Grundlage errichtet wurden.

Sie wurden geschaffen, um den technischen Fortschritt in ihrem Bereich zu fördern und zu koordinieren, besonders gegenüber den KMU.

Ihre Aktivitäten sind dreierlei:

  • kollektive Untersuchungen;
  • verschiedene Dienstleistungen wissenschaftlicher oder technischer Art, die ihren Mitgliedern einzeln geliefert werden;
  • die Verbreitung technischer Informationen, Ausbildungen usw.

Die kollektiven belgischen Zentren finden ihren Ursprung im Gesetzeserlass vom 30. Januar 1947, allgemein „Gesetz de Groote“ genannt. Dieses gewährt ihnen einen Sonderstatus. Jedes Unternehmen des Sektors des Zentrums ist nämlich obligatorisch Mitglied davon und ist verpflichtet, dafür Beiträge zu entrichten.

Es gibt 9 Zentren, die diesen Sonderstatus in den folgenden Sektoren angenommen haben:

  • Keramik und Glas – CRIBC;
  • Zement – CRIC;
  • Bauwesen – CSTC;
  • Straßenbau – CRR;
  • Technologische Industrie – Sirris;
  • Textil – Centexbel;
  • Holzverarbeitung – CTIB;
  • Brauerei und Mälzerei - CBM;
  • Diamantenindustrie – CRSTID;

Andere Zentren wurden mit denselben Zielen geschaffen, und zwar auf der Grundlage eines Beitritts und einer Beitragszahlung, denen frei zugestimmt wurde. Sie betreffen die folgenden Sektoren:

  • Eisen- und Stahlindustrie – CRM;
  • Beschichtungs- und Anstrichstoffe – CoRI;
  • Schweißen und Löten – IBS;
  • Elektroindustrie – Laborelec.